Unabhängig vom eingesetzten Instrument ist es das Ziel des digitalen Marketings, Neukunden zu gewinnen oder die Kundenbindung zu erhöhen. Für diesen Zweck setzen Sie verschiedene Instrumente wie Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail- oder Affiliate-Marketing ein. Diese sind so gestaltet, dass sie die Nutzer, mit dem Ziel einer optimalen Interaktion, gezielt und möglichst individuell ansprechen. Dabei ist das Performance-Marketing unverzichtbar. Denn es ermittelt die Leistung der Kampagne entsprechend der realistisch ausgerichteten Zielsetzung und optimiert sie.

Performance-Marketing bedeutet:

  • Messbarkeit der Reaktionen der Zielgruppe
  • Modularität einer Kampagne durch Aufteilung in kleine Budgetmodule
  • Optimierbarkeit durch die kontinuierliche Anpassung der verfügbaren Parameter
  • Vernetzung, indem es als Interaktionselement in klassische Kampagnen integriert wird.
  • Doch worauf ist beim Performance Marketing im Detail zu achten?
    Diese Frage beantworten die nachfolgenden 5 Tipps.

    1) Vor der endgültigen Entscheidung kommt der Test

    Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, wird jede Änderung getestet. Dies gilt für die neue Version einer Landingpage gleichermaßen wie für Display Advertising und alle andere Maßnahmen im Rahmen des digitalen Marketings. Aussagekräftige Informationen liefert hier der A/B-Splittest. Er liefert wichtige Daten über Pageviews, Verweildauer oder Conversions und dient als Entscheidungshilfe, welche Version schlussendlich in den einzelnen Kanälen ausgeliefert wird. Dabei ist es von Bedeutung, die verschiedenen Channels voneinander unabhängig zu messen, um jedes einzelne Modul einer Kampagne zu optimieren und die relevanten Kanäle zu verifizieren.

    2) Analyse als Basis jeder Optimierung

    Die Analyse bildet das Fundament des digitalen Marketings. Mit detailliertem Wissen über die Customer Journey optimieren Sie die Angebote für Ihre Zielgruppe und erhöhen somit die Chance der Transformation vom Interessenten zum Kunden. Vor allem der Klick-Weg der Nutzer besitzt in dieser Situation eine hohe Aussagekraft. Genauso wichtig ist es, die Wege zu kennen, die Interessenten bis zu Ihrem Angebot zurücklegen. Dadurch erfahren Sie wichtige Details zu den von Ihrer Zielgruppe bevorzugten Kanälen und die Analyse verweist auf den für den Kampagnenerfolg relevanten Channel. Zeitgleich erhalten Sie die Chance, den Erstkontakt mit potenziellen Kunden zu optimieren.
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    3) Multichannel – individuelle Optimierung

    Der moderne Nutzer bedient sich nicht nur eines einzigen Channels, sondern kommuniziert über mehrere Kanäle hinweg. Je besser Sie Ihre Zielgruppe in Bezug auf die von ihr bevorzugt genutzten Channels kennen, umso gezielter setzen Sie Maßnahmen wie Display Advertising ein. Denn in E-Mails enthaltene Verlinkungen auf eine Website verbreiten die Nutzer über Social Media wie Facebook und andere Kanäle oder über Backlinks in Blogs und Foren. Tracken Sie alle verfügbaren Channels, um Ihre Maßnahmen optimal auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abzustimmen.

    4) Suchmaschinenoptimierung für das Ranking

    Ein großes Thema ist die Suchmaschinenoptimierung, die durch die kontinuierlichen Änderungen der Algorithmen einem stetigen Wandel unterworfen ist. Waren es in den Anfangszeiten des Online-Marketings vorwiegend die Keywords, die über ein gutes oder schlechtes Ranking entschieden, sind die Anforderungen heute wesentlich anspruchsvoller. Zusätzlich zu gezielt gesetzten Keywords bewerten die großen Suchmaschinen den Mehrwert der Inhalte, die Verweildauer der Besucher, intelligentes Linkbuilding und weitere Faktoren. Trotzdem ist die Suchmaschinenoptimierung von Websites unerlässlich, um in den Ergebnissen möglichst prominent platziert und entsprechend erfolgreich zu sein.

    5) Re-Targeting – eine tragende Säule im Performance-Marketing

    Re-Targeting zählt zu den einfachsten Methoden der personalisierten Targeting-Strategien. Besucht ein Nutzer eine bestimmte Website, setzt ein Pixel (eine unscheinbare Codezeile im Quellcode einer Website) ein Cookie oder markiert ihn in anderer Form. Zeitgleich übermittelt der Code Informationen an einen Adserver.

    Besucht nun dieser Nutzer Websites, die mit dem gleichen Adserver arbeiten, spielt dieser anhand der hinterlegten Cookies eine für den Nutzer aufgrund seines Surfverhaltens relevante Werbung aus. Re-Targeting ist eine sehr kostengünstige Form, innerhalb einer definierten Nutzergruppe verstärkt auf die Angebote des eigenen Unternehmens aufmerksam zu machen und erhöht die Chance einer abgeschlossenen Conversion.

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    #Performance Marketing

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