Einfluss der digitalen Transformation auf die Kommunikation von Unternehmen

Einfluss der digitalen Transformation auf die Kommunikation von Unternehmen

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18. Jul 2016

Welchen Stellenwert hat Digitale Transformation für Kommunikation und Marketing?

Der digitale Wandel unserer Gesellschaft ist keine Modeerscheinung, sondern längst Realität. Was seit der Hannovermesse 2011 als „Industrie 4.0.“ und damit als Digitalisierung des produzierenden Gewerbes bezeichnet wird, ist weit mehr als eine Ausrichtung nur auf diesen Wirtschaftszweig. Neue digitale Technologien wie soziale Medien, mobile Kommunikation und Business Analytics erobern die Wirtschaft immer schneller. Mobile Business, Social Media, Interaktion in Echtzeit zeigen, dass digitale Technologien längst in unseren privaten wie geschäftlichen Alltag integriert sind. Dieser Wandel findet in dem Begriff „Digitale Transformation“ eine zutreffende Beschreibung.

Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft noch weit von einer vollständigen Digitalisierung entfernt. In der Medizintechnik, der Neurotechnologie, der Sensorik und nicht zuletzt im Bereich 3D-Druck sind in den kommenden Jahren einschneidende Transformationen im digitalen Bereich zu erwarten. Das erste Auto aus dem 3-D-Drucker existiert bereits und das ist erst der Anfang.

Digitale Transformation – alle Branchen sind betroffen

Die Digitale Transformation ist in vollem Gange und hat mittlerweile sämtliche Branchen mehr oder minder fest im Griff. Und damit haben vor allem mittelständische Unternehmen Schwierigkeiten, weil radikale Wandlungen Geld kosten, Kapital, dass nicht ohne Weiteres zur Verfügung steht. Kommunikations- und Marketingabteilungen stehen vor neuen Herausforderungen, die bisherige Erfolgskonzepte über Bord werfen und denen sie sich daher nur ungern stellen.

Orientierungslosigkeit ist die Folge. Daher ist die Digitale Transformation in Unternehmen nicht selten Chefsache, muss in die Unternehmensphilosophie übergehen, damit sie in der Unternehmensstrategie ihren Niederschlag finden kann. Das Problem: Die Mehrheit der Unternehmensentscheider hat bislang keine funktionierende Digitalstrategie implementiert. Pläne existieren allenfalls auf dem Papier, auch wenn die Erkenntnis durchaus vorhanden ist, dass von dieser Strategie die Unternehmenszukunft abhängt.

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Hohe Herausforderungen für Kommunikation und Marketing

Für Marketing und Kommunikation sind die Herausforderungen klar umrissen: Der Trend zur Echtzeitkommunikation erfordert schneller Reaktionszeiten, die mit gestiegenen Kundenerwartungen einher gehen. Diese Entwicklung ist am deutlichsten in den sozialen Netzwerken abzulesen. Allerdings liegt genau hier die Problematik, mit der sich gerade kleine Marketing-Teams überfordert fühlen: Die Anzahl der digitalen Kommunikationskanäle stellt ein kaum zu bewältigendes Potential da. Permanent neue Ausrichtungen und Fortbildungen der Mitarbeiter sind erforderlich. Panikartige Versuche, möglichst viele Kommunikations-Kanäle wahllos zu bedienen, gehen in die falsche Richtung. Die langfristige Ausrichtung auf eine individualisierte Kommunikation hilft dabei, den kommenden Herausforderungen gewachsen zu sein.

Digitale Assistenten zur Bewältigung der Informationsflut

Die immer kürzeren Reaktionszeiten in der digitalen Kommunikation ziehen eine gesteigerte Anzahl von Informationen nach sich, eine Informationsüberflutung, die wiederum neue Kommunikationstools zur Filterung der kontextspezifischen Informationen erfordert. Digitale Assistenten, gerade auf Smartphones sind dabei derzeit höchst angesagt. Siri, Cortana oder Google Now heißen sie. Ausgereifte Software, die den Nutzer durch künstliche Intelligenz tatsächlich in der Organisation seines Tages unterstützen kann und das bei ausreichend schneller Verbindung am besten in der Cloud. Künftig wählen diese Assistenten auch die Produkte, Services und Informationen, die für uns von Bedeutung sind. Die Arbeitsweise der Assistenten wird sich dabei in Richtung Zusammenarbeit mit bereits installierten Apps verbessern und beschleunigen. Der Rückgriff auf ein individuelles, internes Informationsnetz eines potentiellen Kunden oder Nutzers bildet dabei den Kern der Arbeitsweise von digitalen Assistenten.

Je mehr Informationen ein Assistent unter Rückgriff auf allgemeine und private Quellen verarbeiten kann, desto genauer kann er seinem Nutzer helfen. Diese Verarbeitung und Bewertung von Datenmengen, die dem Nutzer allein kaum noch gelingt – Big Data – ist Aufgabe der digitalen Assistenden, unterstützt durch Analyse- und Monitoring-Tools. Diese können künftig Möglichkeiten für Marketingabteilungen bewerten und Handlungsanweisungen geben. Willkommen in der Zukunft!

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