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KPI’s bei SEO: Welche Kennzahlen sind relevant?

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04. Sep 2018

Im Google-Ranking oben landen? Mehr Umsätze mit dem Online-Shop generieren? Auf diese KPIs sollten Online-Marketing-Manager besonders achten.

Wer fürs Online-Marketing eine eigene Webseite betreibt, ob kleiner Freiberufler oder großer Konzern, möchte mit dieser Webseite im Netz auch präsent sein. Aber was heißt in diesem Zusammenhang eigentlich „präsent sein“? Präsent sein bedeutet, dass die eigene Webseite oder bestimmte Inhalte davon in den Suchergebnissen von Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, auftauchen. Zuvor gibt ein User im Suchfeld bestimmte und für ihn für die Suche relevante Begriffe (Keywords) ein – und erhält danach eine Liste mit Suchergebnissen angezeigt. Im besten Fall taucht die eigene Webseite dann auf der ersten Seite der Suchergebnisse recht weit oben auf, im Optimalfall sogar an erster Position.

Key Performance Indicators (KPIs) sind auch bei der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ein unverzichtbares Instrument. Mit SEO-KPIs messen, kontrollieren und steuern Firmen ihre SEO-Maßnahmen und deren Erfolg. Nur welche KPIs sind hierbei wirklich wichtig und aussagekräftig? Bei welchen KPIs lohnt es sich, genauer hinzuschauen und sie gegebenenfalls zu optimieren?

Click Through Rate (CTR): Wer klickt auf unsere Webseite?

Die Klickrate oder Click Through Rate (CTR) gibt an, wie oft User im Vergleich zu in Konkurrenz stehenden Webseiten die eigene Webseite als Suchergebnis anklicken. Je höher diese Rate, desto mehr spricht das für die Attraktivität des Suchergebnisses. Die CTR ist wichtig für Webseiten, die vorwiegend mit Content in Form von Texten arbeiten und möglichst viel Traffic generieren möchten. Je öfter ein Suchergebnis angeklickt wird, desto höher ist der Traffic auf der Webseite und desto besser fällt das Ranking aus. Schlüssel zu einer höheren CTR sind für den User beziehungsweise Kunden relevante Keywords.

Conversion Rate und Bounce Rate: KPI für Online-Shops

Auch wenn der Traffic auf einer Webseite steigt, heißt das noch lange nicht, dass damit auch Umsatz generiert wird. Die KPI „Conversion Rate“ ist der prozentuale Anteil der Webseiten-Besucher, der eine bestimmte Interaktion (Conversion) ausführt. In einem Online-Shop etwa ist das der Kauf eines Produkts, es kann aber auch der Download eines E-Books oder eines anderen Angebots sein. Die Conversion Rate ist für Marketing-Kampagnen, wie etwa E-Mail-Aussendungen oder Adwords-Anzeigen von Bedeutung, um den ROI zu bestimmen.

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Die Bounce Rate (Absprungrate) als SEO-KPI gibt an, wie viel Prozent der Besucher die Webseite wieder verlassen haben – ohne eine weitere Interaktion. Dies muss nicht unbedingt ein schlechtes Signal sein. Es kann auch bedeuten, dass der User (Kunde) recht schnell das gefunden hat, wonach er gesucht hat.

Durchschnittliches Ranking in den Suchmaschinen

Je höher die eigene Webseite in den Suchergebnissen und bei relevanten Keywords gelistet ist, desto eher wird Traffic generiert und desto größer ist auch die Chance, Umsatz zu erzielen. Eine relevante KPI ist deshalb auch das durchschnittliche Ranking in den Suchmaschinen über einen bestimmten Zeitraum bei den relevantesten oder umsatzstärksten Keywords. Wichtig ist dies vor allem für Nischenmärkte oder so genannte Long-Tail-Keywords. Also spezielle Begriffskombinationen, die von weniger Usern gesucht werden als Haupt-Keywords. Beispiel: „Kartoffeln schonend mit Dampf garen“ statt „Kartoffeln Rezepte“. Long-Tail-Keywords erreichen weniger Menschen, sind für diese aber von hoher Relevanz.

Seitenzugriffe über organische Keywords

Bei dieser KPI ist es interessant zu beobachten, wie sich die Seitenzugriffe bei bestimmten Keywords über einen Zeitverlauf entwickeln, also zum Beispiel über eine Woche oder einen Monat. Dies kann gegebenenfalls Rückschlüsse auf die Kundenzielgruppe ermöglichen. Von Bedeutung sind hier auch Vergleiche, etwa zum Vormonat.

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