LinkedIn Account Targeting – So funktioniert es

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25. Jan 2019

LinkedIn kann Unternehmen beim Marketing und im Vertrieb effektiv unterstützen. Über Account Targeting besteht die Möglichkeit, mithilfe von Content-Angeboten und Werbeanzeigen mehrere ausgewählte Kontakte parallel anzusprechen und deren Engagement zu messen. In diesem Blogartikel verraten wir, wie Account Targeting funktioniert und welche Chancen sich Ihrem Unternehmen dadurch bieten.

Mehr als 500 Millionen Nutzer in über 200 Ländern sind bei der amerikanischen Karriere-Website LinkedIn registriert. Das soziale Netzwerk gehört damit zu den 50 meist aufgerufenen Webseiten weltweit. In Deutschland nutzen mittlerweile 13 Millionen Berufstätige LinkedIn, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen und auszubauen. Auch fast alle 30 deutschen DAX-Unternehmen sind auf LinkedIn vertreten. Damit bietet die Karriere-Website beste Voraussetzungen dafür, Teil einer Marketing-Strategie zu werden, die auf Account Based Marketing setzt.

Größe, Branche, Karrierestufe? Alles bekannt!

Ein besonders wertvolles Angebot von LinkedIn ist das Account Targeting – also die zielgerichtete Kundenansprache. Mit diesem Marketing-Instrument haben Sie die Möglichkeit, genau die Personen anzusprechen, die für Ihr Unternehmen hochrelevant sind und die Sie unbedingt erreichen wollen – alle anderen lassen Sie einfach unbeachtet und sparen Zeit und Kapazitäten.

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LinkedIn filtert zum Beispiel nach Branche, Berufsgruppe, Jobtitel, geschäftlichen Schwerpunkten, Größe des Unternehmens, Art des Beschäftigungsverhältnisses, Hierarchieebene und Karrierestufe. Sie geben vor, welche Accounts Sie ansprechen wollen, LinkedIn präsentiert Sie Ihnen auf dem Silbertablett. Das bietet Ihnen eine ideale Grundlage, um Ihre Botschaften und Produkte zu individualisieren und die Relevanz für Ihre Zielgruppe extrem zu steigern. Da Sie mit diesem System in Ihrer Kampagne wenig bis keine Irrläufer haben, ist Account Targeting hocheffektiv.

Bis zu 300.000 Unternehmen erreichbar

Die Account-Listen mit denen hier gearbeitet wird – also Zusammenstellungen von relevanten Unternehmen – sind von ihrem Umfang her höchst unterschiedlich. Die Mehrzahl dieser Listen ist so gewählt, dass damit 2.000 bis 5.000 Unternehmen angesprochen werden können. Möglich sind aber auch viel weniger Adressaten oder viel mehr bis hin zu maximal 300.000 Unternehmen: Die Zahl ist immer abhängig von Zweck und Ziel Ihres Projekts und den Kapazitäten Ihres Unternehmens und Ihres Vertriebs.

Für das Account Based Marketing sind mehrere Hunderttausend Zielpersonen natürlich nicht nützlich, stattdessen gilt es, den Adressatenkreis klein, aber fein zu gestalten. Dabei hilft, dass LinkedIn bereits während der Bearbeitung der Account-Listen anzeigt, wie viele Personen mit den jeweiligen Filtereinstellungen erreicht werden, so dass Sie gezielt Details hinzufügen oder weglassen können, um Ihre gewünschten Adressaten und die anvisierte Listengröße zu erreichen.

Entweder – oder – und? Werbemails oder Content im Stream

Zwei Möglichkeiten gibt es, die Kampagne auszurollen: Die eine ist Sponsored InMailing, die andere Sponsored Content. Beim Sponsored InMailing wird der LinkedIn Messenger genutzt und Ihre auf die Zielgruppe zugeschnittenen Werbe-Emails erreichen ganz direkt die Postfächer Ihrer Accounts. Beim Sponsored Content Marketing erhalten Ihre anvisierten Accounts Einblendungen in ihrem Nachrichten-Stream. Diese führen dann beispielsweise zu Landingpages, auf denen Sie relevante und passgenaue Inhalte für Ihre Accounts präsentieren und so eine zielgenaue Ansprache ermöglichen.

Kurz zusammengefasst, ist Account Targeting bei LinkedIn eine raffinierte Möglichkeit, um im Rahmen Ihrer Account-Based-Marketing-Strategie eine klar definierte Personengruppe festzulegen und individuell anzusprechen. LinkedIn identifiziert und kontaktiert für Sie Entscheidungsträger, die wertvoll für Ihr Unternehmen sind oder wertvoll werden können.

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