31.05.2019 / article

Mehr Umsatz durch besseren Content!

Können Unternehmen mit durchdachten Kommunikationsmaßnahmen ihre Umsätze steigern? Die Antwort ist ein klares Ja. Die Qualität, Verfügbarkeit und auch der Preis von Waren und Dienstleistungen sind sicherlich Größen, die sich dem Einfluss des Content-Marketings entziehen. Der vierte Umsatzfaktor, die Kaufbereitschaft, lässt sich durch eine kluge Kundenansprache jedoch nachhaltig beeinflussen. Mit interessanten Texten und ansprechenden Bildern können wir den Kunden Geschichten erzählen, die ihnen Lust auf mehr machen – und damit Bedarfe generieren, die sich merklich auf die Absatzzahlen auswirken.

In Qualität investieren lohnt sich

Guter Content fängt in den Köpfen der Entscheider und Budgetverantwortlichen an. Es muss klar sein, dass hochwertige Inhalte nicht zum Nulltarif zu haben sind. Wer bereit ist, für kluge – will heißen: strategisch geplante – und hochwertige – will heißen: mit Sorgfalt erstellte – Inhalte die nötigen Ressourcen bereitzustellen, der wird belohnt. Mit einer zielgruppengerechten Ansprache, die bestehende und potenzielle Kunden interessiert, unterhält, informiert und vor allem überzeugt. Dass diese These nicht aus der Luft gegriffen ist, belegen Untersuchungen wie die CMF-Basisstudie des Schweizer Marktforschungsinstituts zehnvier: Demnach sehen 84 Prozent der befragten Unternehmen die redaktionelle Qualität von Kommunikationsmaßnahmen als einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Content-Marketing.

Sieben Basics für Content, der ankommt

Hochwertiger Content ist also gut für das Geschäft. Soweit die Theorie. Doch was bedeutet diese Maxime für die Praxis? Die folgenden sieben Ratschläge bilden einen sinnvollen Ausgangspunkt, wenn Sie Inhalte mit Empfangsgarantie erstellen wollen.

  • Content Basic 1: Weniger ist definitiv mehr
    Anstelle möglichst viele Kanäle mit hoher Frequenz zu bespielen, sollten Sie lieber weniger, aber dafür richtig guten Content produzieren. Die Quantität Ihrer Maßnahmen lässt sich jederzeit erhöhen – die Qualität Ihrer Botschaften hingegen sollte Ihre Zielgruppe vom ersten Moment an abholen.
  • Content Basic 2: Handwerklich sauber bleiben
    Im Grunde versteht es sich von selbst: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik – Ihre Texter sollten das Schreiberhandwerk beherrschen. Dazu gehören neben diesen sprachlichen Grundlagen auch stilistische Basics wie etwa Satzbau, Sprachrhythmus und ein angemessener Wortschatz. Handwerklich sattelfest zu sein ist natürlich eine Basisanforderung für die Kollegen aus der audiovisuellen Abteilung.
  • Content Basis 3: Ein roter Faden für alle Inhalte
    Es ist der Klassiker unter den Content-Sünden: Texterinnen, Grafiker und die Video-/Audio-Kollegen arbeiten unkoordiniert nebeneinander her. Was entsteht ist eine Sammlung unterschiedlichster Inhalte ohne roten Faden – ein schlüssiges Storytelling kann so nicht transportiert werden. Deshalb ist es ein Muss, die redaktionellen Inhalte aller Darstellungsformen regelmäßig aufeinander abzustimmen.
  • Content Basic 4: Die Zielgruppe im Blick behalten
    Sie können ein Textgenie oder eine begnadete Grafikerin sein – wenn Sie mit Ihren Botschaften stilistisch und inhaltlich an Ihrer Zielgruppe vorbeikommunizieren, verpufft der schönste Inhalt wirkungslos. Gehen Sie sicher, dass Ihr Content von Ihrer Zielgruppe verstanden wir und die richtige Tonalität trifft. Nur so können Sie nachhaltig Interesse wecken.
  • Content Basic 5: Für Glaubwürdigkeit sorgen
    Was für die Zielgruppe gilt, sollte auch auf Ihre Marke angewandt werden: Die Botschaften, die Sie senden, müssen zu Ihrem hauseigenen Credo und zur Charakteristik Ihrer Marke passen. Nur so bleiben Sie Ihrer Zielgruppe gegenüber überzeugend. Es ist zum Beispiel wenig glaubwürdig, wenn Sie als Delikatessenanbieter „Geiz ist geil“-Parolen skandieren.
  • Content Basic 6: Experten ans Werk
    Ihr Content-Team sollte nicht nur handwerkliche und stilistische Professionalität an den Tag legen, Ihre Leute sollten auch wissen, worüber sie reden. Um glaubwürdig zu sein, muss die Qualität Ihrer Inhalte stets durch Expertise untermauert sein. Insbesondere in der B2B-Kommunikation ist es unverzichtbar, dem Publikum unbekannte Perspektiven und Fakten näherzubringen, wenn man als Thought Leader wahrgenommen werden möchte.
  • Content Basic 7: Mut zum eigenen Stil
    Es ist ein schmaler Grat und verlangt Fingerspitzengefühl, stets den richtigen Ton zu treffen. Viele Content-Redakteure gehen deshalb gerne auf Nummer Sicher und wählen eine möglichst schlichte, korrekte, aufs Wesentliche reduzierte Tonalität. Damit machen Sie nichts verkehrt, aber auch nicht allzu viel richtig. Denn eine Kommunikation ohne Ecken, Kanten oder Schnörkel kann schnell langweilen. Bewahren Sie sich deshalb stets den Mut zum eigenen Stil!

Auch Content muss performant sein
Über Geschmack lässt sich streiten, über Wirkung schon weniger. Natürlich sollten Ihre Content-Editoren ihr Handwerk beherrschen und branchensicher wissen, wovon sie erzählen. Jenseits handwerklicher Professionalität lässt sich die Qualität eines Textes allerdings nur schwer messen – dafür ist Sprache zu vielseitig, zu dynamisch, zu wandelbar. Das gilt übrigens für visuelle Aussagen gleichermaßen wie für Text. Das heißt allerdings nicht, dass Sie mit Ihren Botschaften auf Blindflug gehen sollten. Überprüfen Sie stattdessen fortlaufend, wie Ihre Inhalte bei Ihren Zielgruppen ankommen und ob Ihre Content-Maßnahmen Ihre Geschäftsziele unterstützen. Hierzu ist die Festlegung von KPIs schon während der strategischen Maßnahmenkonzeption unerlässlich – überprüfen lassen sich die definierten Erfolgskennzahlen unter anderem mit klassischen Web-Analyse-Tools wie Google Analytics, Mindlab oder etracker.

Vertriebserfolg jetzt!

Kennen Sie den klassischen Marketing-Mix, Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation? Der digitale Marketing-Mix zählt zur Ebene der Kommunikation, mit ihm sollen Verkäufe und Umsätze gesteigert ...

Vertriebserfolg jetzt!

Mehr Umsatz durch besseren Content!

Jetzt weitere Beiträge ansehen