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Performance Marketing Trends 2018

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20. Aug 2018

Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist seit dem 25. Mai 2018 gültig, und mit ihr steigen die Anforderungen an das digitale Marketing. Nicht nur im Bereich Datenschutz, auch im Performance-Marketing tut sich dieses Jahr einiges. Bleiben Sie up to date und erfahren Sie im Blogbeitrag mehr zu den Trends im Digital Advertising-Bereich.

Beim Performance-Marketing dreht sich alles darum, die Wirkung von Onlinemarketing-Aktivitäten zu messen und sie zu optimieren. Wie reagieren User auf bestimmte Aktionen? Lassen sich Transaktionen erreichen? An welcher Stellschraube sollte gedreht werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen? Performance-Marketing ist unverzichtbar für Marketer und Unternehmen – und die folgenden Trends sind aktuell besonders wichtig.

Trend Nummer 1: digitales statt klassisches Marketing

Vorneweg: Digitales Marketing ist weiter auf dem Vormarsch, Unternehmen investieren hier kräftig. 2017 flossen in Deutschland rund 663 Millionen Euro Werbe-Etat in Werbemaßnahmen für mobile Endgeräte. Für Desktop-Werbung wurden insgesamt 2,9 Milliarden Euro ausgegeben (von deutschlandweit 31,8 Milliarden). (Quelle: www.nielsen.com) Damit rangieren digitale Marketing-Channels vor Kino- und Außenwerbung und hinter den traditionellen Playern Fernsehen und Printmedien – mit steigender Tendenz, betrachtet man die globale Entwicklung. Denn weltweit wird 2018 wohl erstmals mehr Geld für digitales Marketing ausgegeben als für TV-Werbung. (Quelle: www.business2community.com)

Trend Nummer 2: strenger Umgang mit Daten

Großen Einfluss auf das digitale Marketing übt die europäische E-Privacy-Verordnung aus. Ihre Umsetzung zum Stichtag 25. Mai 2018 und die damit einhergehende Verunsicherung prägen das digitale Geschehen. Der strengere Schutz personenbezogener Daten inklusive ihrer Erhebung und Verarbeitung zwingt Marketingabteilungen, bisherige Kampagnen und Vorgehensweise zu überdenken. Obwohl die Neuregelungen inzwischen in Kraft sind, ist noch nicht bis in die letzten Ausprägungen klar, wie sich die DSGVO auswirkt.

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Trend Nummer 3: Consumer-First Marketing und Consumer Centricity

Marketer spüren höhere Barrieren, sehen aber auch Chancen. Sich umorientieren und beschränken heißt es beim Sammeln und Verarbeiten von Daten. Türen öffnen sich dagegen beim Thema „personalisierte Werbung“. Sie bietet – nach Einwilligung der Kunden – eine große Spielwiese für Marketer und ermöglicht neue Herangehensweisen im Consumer First-Marketing.

Damit einher geht ein weiterer wichtiger Trend im Performance-Marketing: die Customer Centricity. Im Fokus der Marketer stehen 2018 nicht mehr die Peergroup oder eine Plattform, sondern das Individuum – die Werbemaßnahmen werden verlagert. Für viele Marketingprofis ist genau das die Zukunft. Ihre Kunden erhalten exakt die Werbebotschaften, die ihren Daten und ihrem Nutzungsverhalten entsprechen. Die Wertschöpfungskette beginnt beim Kunden, bei seinen Wünschen und Erwartungen. Zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden erarbeitet das Performance-Marketing eine passgenaue Lösung, die den Kunden genau da abholen soll, wo er steht, und Verkäufe ankurbeln soll.

Trend Nummer 4: Artificial Intelligence und Machine Learning

Parallel zu diesem Trend geht es im Performance-Marketing aktuell auch stark um den Einsatz künstlicher Intelligenz. Artificial Intelligence (AI) und Machine Learning finden immer öfter Anwendung, um die Customer Experience zu optimieren und um Inhalte weiter zu personalisieren. AI hilft zudem dabei, digitale Anzeigen intelligenter und effizienter auf Affiliate-Webseiten zu platzieren und so Geld und Ressourcen zu sparen.

Noch sind längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die man der Artificial Intelligence und dem Machine Learning zutraut. Unter anderem sollen sie das Cross Device Tracking vervollkommnen, indem sie User auf verschiedenen Geräten wiedererkennen, weil sie Verbindungen zwischen ihnen identifizieren, und den Impact von Marketingmaßnahmen im Cross Device Tracking exakt messen. Auch im Kommen ist übrigens Virtual Reality – vielleicht ein Trend der kommenden Jahre.

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