SEO Trends 2018/19

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09. Okt 2018

Das große Thema Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization SEO) weist einige neue und etliche altbekannte Trends auf. Wie immer dreht sich alles um das große Thema: Wie schafft man es auf die Top-Plätze bei Google und Co.? Diese Frage wollen SEO-Experten auch zukünftig knacken. Über Trends und Entwicklungen im dynamischen und komplexen Suchmaschinenmarkt.

User Experience funktional und prachtvoll gestalten

Noch mal einen Schritt zurück: Webseiten werden nicht für Suchmaschinen gebaut, sondern für Nutzer. Das wird bei aller Dringlichkeit von SEO-Maßnahmen manchmal vergessen. Es geht also immer darum, die User Experience so zu gestalten, dass Nutzer sich wohlfühlen und die Angebote der Website wahrnehmen. Dafür braucht man ein gutes Suchmaschinen-Ranking – fraglos. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Deshalb ist es auch 2018 wichtig, die On-Page-Optimierung konsequent umzusetzen. Dazu gehören kurze Ladezeiten, mobile Optimierung und technisch einwandfreie Websites. Klingt selbstverständlich, ist es aber bei weitem nicht. Denn erst auf dieser Basis kann dann die Kür stattfinden: das gewisse Extra für eine prachtvolle und reibungslose User Experience, die auch auf Suchanfragen per Sprache (Voice Search) reagiert, relevante Links zu anderen Domains setzt und eine ausgewogene Mischung an Texten, Bildern und Videos aufweist.

Collage aus Suchtreffern mit Featured Snippets

Vorbei sind die Zeiten, als in Googles Ranking-Listen lediglich organische Suchtreffer und Werbeanzeigen auftauchten. 2018 sieht eine Ergebnisseite (Search Engine Result Page SERP) anders aus: Google-Anzeigen stehen neben Stadtplan-Ausschnitten (im Fachjargon Local Packs), auf denen Suchtreffer räumlich angezeigt werden. Oben oder am Rand finden sich Suchergebnisse mit Foto, darunter Wissens-Tabellen (Knowledge Graphs), Nutzer-fragen-auch-Boxen oder die hervorgehobenen Snippets (Featured Snippets). Das sind kurze, prägnante Antworten auf eine Suchanfrage, die als Kasten ganz oben in den Google-Ergebnissen auftauchen, ohne dass die Seite selbst angeklickt werden muss – ein relativ neues Angebot bei Google. Und schließlich veröffentlicht Google in diesem Gemisch aus Resultaten auch die organischen Suchtreffer.

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Für das SEO-Management bedeutet das, unbedingt verschiedene Darstellungs- und Marketingformen mitzudenken und die ganze Palette der Möglichkeiten auszuspielen. Außerdem wichtig: SEO muss mit strukturierten Daten arbeiten. Sie sorgen dafür, dass Google die Snippets in den Suchergebnissen anreichern kann und beispielsweise Preise oder Bewertungen von Produkten anzeigen kann, Definitionen von Begriffen oder Termine von Veranstaltungen.

Mobile First und https-Verschlüsselung

Seit Ende 2017 richtet Google seinen Haupt-Index an mobilen Websites aus und nimmt den Fokus damit von den Desktop-Seiten. Für Google ein folgerichtiger Schritt, da die mobilen Suchanfragen enorm gestiegen sind und die Gesuche der Desktop-Nutzer mittlerweile übersteigen. Oben im Ranking tauchen damit vor allen anderen diejenigen Websites auf, die für Smartphones und Laptops optimiert sind. Wer 2018/19 noch nicht auf mobile Optimierung eingestellt ist, verpasst einen wesentlichen Trend im SEO. Gleiches gilt für die Datenübertragung per https-Verschlüsselung, die laut Google einen kleinen Ranking-Bonus auf den Ergebnisseiten ergeben.

Relevanter Content ist unverzichtbar

Last but not least gibt es auch Konstanten bei den aktuellen Trends. Eine davon ist die Bedeutung relevanten Contents, um bei Suchanfragen berücksichtigt zu werden. Guter Content ist 2018/19 sogar wichtiger denn je, weil Google inzwischen mit Rank Brain arbeitet, einer künstlichen Intelligenz, die immer besser darin wird, treffende Inhalte auszuspüren und zu bewerten.

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