Vorteil für Werbetreibende? Das neue Interface von Google AdWords

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05. Okt 2018

Seit Oktober 2017 ist es aktuell: das neue Interface von Google AdWords. Nach gut einem Jahr stellt sich die Frage: Wie läuft es und was hat es gebracht? AdWords soll schneller und intuitiver sein. Welche Vorteile das neue Interface tatsächlich für Werbetreibende mit sich bringt, soll dieser Artikel zeigen.

AdWords ist Googles Werbeprogramm, an dem kein Online-Marketer vorbei kommt. Das Prinzip besteht darin, Werbeanzeigen zu schalten, die sich an den Rankings von Google orientieren, und ober- oder unterhalb der Suchergebnisse auftauchen. Bezahlt werden die Anzeigen im Cost-per-Click-Verfahren.

Mit der neuen Benutzeroberfläche hat Google neben dem veränderten Design auch neue Funktionen geschaffen und verspricht 40 Prozent mehr Effizienz bei der Bearbeitung. Nach mehreren Monaten Erfahrung mit dem neuen Interface kristallisieren sich Vor- und Nachteile heraus.

Was hat sich geändert? Logisch aufgebaute Navigation

Um schneller und effizienter mit AdWords arbeiten zu können, hat Google die Navigation verändert, übersichtlicher gestaltet und Reiter zusammengefasst oder anders angeordnet. Zwei senkrechte Navigationsleisten enthalten alle wesentlichen Begriffe, um Kampagnen zu erstellen oder zu verwalten. Begriffe, die zuvor eher versteckt waren, wurden aufgewertet und finden sich schnell abrufbar in einer der senkrechten Navigationsleisten (beispielsweise die Reiter „Gebotsanpassungen“, „Zielseiten“ oder „Ausrichtungen“) – das kann in der Bearbeitung tatsächlich Zeit sparen. Andere Neuerungen in der Navigation tragen zu einem logischen Aufbau und einer intuitiveren Bedienweise bei, selbst wenn sie nicht zu schnellerer Arbeit führen.

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Mehr Entscheidungsgrundlagen

Die überarbeitete Benutzeroberfläche von AdWords offeriert neue Grafiken und zusätzliche Berichtstools gleich auf der Startseite. Damit möchte Google die Basis vergrößern, auf der Entscheidungen für die Erstellung und Optimierung von Kampagnen getroffen werden. Der Gedankengang ist einfach: Mehr Daten sollen größere Handlungsspielräume ermöglichen. Für jede einzelne Kampagne und Anzeigengruppe liefert Google umfangreiche Daten über Keywords, Suchanfragen, Zeit, Standort oder Geräten. Auf einen Blick können Marketer erfassen, welche Veränderungen es gab. Leistungsdiagramme zeigen, was sich zuletzt getan hat. Wie viele Aufrufe hatte die Website? Wie sieht die Klickrate aus? Mit ein paar zusätzlichen Klicks lassen sich weitere Infos abrufen, anschaulich dargestellt in Tabellenform.

Insights for Search, Keyword-Tool und Suchanfragenbericht

Wesentliche Elemente von AdWords-Kampagnen sind die Suchanfragen – auch da hat Google aufgerüstet. Die Insights for Search zeigen Google-Suchstatistiken als Grafik und in Textform: Welche Begriffe treffen den Kern der eigenen Kampagne besonders gut? Was sind Suchanfragen, die sich in jüngster Zeit stark entwickelt haben? Mit dem Keyword-Tool lassen sich Schlüsselwort-Listen erstellen und Anzeigen-Budgets berechnen. Und der Suchanfragenbericht schlägt besonders passende zusätzliche Keywords vor und weist schlecht funktionierende Schlüsselbegriffe aus. In Kombination bietet Google Marketing-Experten damit in der Tat sehr hilfreiche Tools für mehr Effizienz in der Werbung.

So logisch und ansprechend das neue Interface von Google AdWords ist, so schwierig ist doch für manchen AdWord-Betreuer die Umstellung von der bisherigen Oberfläche. Vertraute Abläufe müssen abgelegt, neue eingeübt werden. Und obwohl vieles beim neuen Interface intuitiv erfassbar ist, kann es eine Weile dauern, bis das überarbeitete Programm reibungslos genutzt werden kann – aber es lohnt sich.

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