Warum schnelle Websites für eine bessere Performance sorgen

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28. Sep 2018

1, 2 – vorbei! Liegt die Ladezeit Ihrer Website bei mehr als drei Sekunden, klicken die User sie weg und probieren es bei der schnelleren Konkurrenz. Auch für das Suchmachschinen-Ranking wird der Page Speed immer wichtiger. Gleichzeitig sinkt die Toleranzgrenze – bei den großen Search Engines ebenso wie bei den Nutzern. Kurze Ladezeiten sind für eine gute Conversation Rate daher mittlerweile essentiell.

Die Ladezeit entscheidet

Ertragreiche Websites müssen über guten Content verfügen. Zudem entscheiden Usability und interaktive Elemente über Erfolg oder Misserfolg der Performance. Das stimmt alles. Aber diese Aspekte sind zweitrangig, wenn Ihre Homepage zu schwer bzw. zu träge ist. Baut sie sich nicht innerhalb von zwei bis drei Sekunden auf, gehört sie schon zur langsameren Kategorie.

Die durchschnittliche Ladezeit beträgt derzeit etwa 3,25 Sekunden. Für Googles Ansprüche ist das schon grenzwertig. Und offensichtlich auch für die Anwender. Facebook gibt an, dass 40 Prozent der Nutzer nach drei Sekunden abspringen. Mobil liegt die Quote laut Google sogar bei 53 Prozent. Der Grund ist die wachsende Geschwindigkeit, mit der die Wissensgesellschaft Informationen konsumiert und dem damit verbundenen subjektiven Empfinden, was Schnelligkeit – oder eben Langsamkeit – bedeutet. Neben dem (empfundenen) Zeitdruck sind es vor allem die Internetgiganten, die als Benchmark dienen. Auch in Sachen Page Speed.

Jede Millisekunde kostet bares Geld

Angesichts wachsender Informationsmengen und komplexerer Darstellungsformen werden die durchschnittlichen Websites aufgrund ihrer zunehmenden Größe tendenziell jedoch immer langsamer. Das wirkt sich nicht nur auf die PIs und Visits aus, sondern verschlechtert insbesondre die Conversion Rate. Verringert sich die Ladezeit lediglich um 0,1 Sekunde, zieht das beispielsweise beim Online-Händler Amazon Umsatzeinbußen von 1 Prozent nach sich. Hinkt man mit seiner Website der Konkurrenz gar um mehrere Sekunden hinterher, entscheidet die Ladezeit maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition.

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Den eigenen Page Speed messen

Doch wie hoch ist die Ladezeit Ihrer Website eigentlich? Um den eigenen Page Speed zu ermitteln, können Sie entweder die Logdateien Ihres Servers auslesen (lassen) oder Sie bedienen sich eines der zahlreichen Tools, die zum Beispiel Google bietet. Dazu zählt neben Search Console und Google Analytics insbesondere das viel diskutierte PageSpeed Insights, das die Website-Performance über einen Score von maximal 100 Punkten ermittelt. Die magische Grenze liegt dabei offensichtlich bei 85. Wenn man die Aussagen von Google richtig interpretiert, gilt alles, was darüber liegt, als schnell. Das bedeutet aber auch: Bei niedrigeren Werten besteht Optimierungsbedarf! Entsprechende Verbesserungstipps liefert das Tool gleich mit.

Neben Google gibt es auch ein Ladezeiten-Tool von Yahoo: Yslow. Außerdem ist Pingdom weit verbreitet, ebenso wie WebPageTest.

Performance nachhaltig verbessern

Lange Ladezeiten bewerten Website-Besucher als Zeichen einer schlechten User Experience. Und die schreckt ab. 80 Prozent der User kommen nicht wieder. Das wirkt sich auf die Conversations und Umsätze aus. Zudem verschlechtert sich das Google-Ranking. In der Folge werden Sie von potenziellen Kunden schwieriger gefunden. Ein Teufelskreis! Neben technischer Aspekte und eines Responsive Designs bedarf es deshalb vor allem SEO-optimierter Inhalte – vom richtig aufbereiteten Content über die korrekte Bildbearbeitung bis hin zur einwandfreien Einbindung.

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