XING Ads vs. LinkedIn Ads: Lohnen sich die Business-Netzwerke für das B2B-Umfeld?

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18. Sep 2018

Drei von vier Unternehmen nutzen bereits Social Media. Bei der Wahl der Plattformen stehen vor allem Business-Netzwerke ganz oben in der Gunst der Firmenstrategen. XING und LinkedIn rangieren mit unglaublichen 99 Prozent deutlich vor den einschlägigen Microblogging-, Video- und Foto-Plattformen. Im internationalen Vergleich hat dabei LinkedIn deutlich die Nase vorn, in Deutschland setzen Unternehmen vor allem auf XING. Doch ist die hohe Verbreitung auch ein Indiz dafür, dass sich B2B-Werbung über die Business-Portale tatsächlich lohnt? Was bringen XING- und LinkedIn-Ads tatsächlich? Und wo liegen die feinen, aber entscheidenden Unterschiede der beiden Netzwerk-Giganten?

Persönlicher Kontakt zählt

„Soziale Netzwerke sind ein wichtiges Marketing-Instrument für Unternehmen […]“, betont der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Biktom, Dr. Bernhard Rohleder. Doch gerade im B2B-Umfeld sind die Aktivitäten auf XING, LinkedIn & Co. kein Selbstläufer. Anders als Endverbraucher bevorzugen Geschäftskunden noch immer den persönlichen Kontakt. Ein gemeinsames Mittagessen, ein Telefonat oder eine individuelle Empfehlung gibt hier häufig den entscheidenden Impuls für einen Vertragsabschluss. Es geht also um Qualität und um Vertrauen. Auch Glaubhaftigkeit spielt eine große Rolle. Und selbst wenn das auf den ersten Blick ein K.O.-Kriterium zu sein scheint, so qualifizieren genau diese Aspekte XING und LinkedIn zu den idealen Plattform für B2B-Marketing.

Mit hochwertigem Content punkten

Anders als ihre weniger geschäftlich ausgerichteten Konkurrenten ist es bei XING und LinkedIn möglich, sich über seine Reputation zu behaupten. Content Marketing heißt hier das Zauberwort. Wer hochwertige Inhalte liefert, zum Beispiel in Form von Blogartikeln, der strahlt mit seinem Wissen nach außen und zieht das B2B-Klientel an. Auf diese Weise gelingt es, Vertrauen aufzubauen.

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Keiner kauft gerne die Katze im Sack. Daher haben unpersönliche Massenmailings und breit gestreute Cold Calls längst ausgedient. Gerade Geschäftskunden wollen wissen, was sie erwartet. Unique Content kombiniert mit einem aussagekräftigen Unternehmensprofil geben einen verlässlichen Vorgeschmack darauf, welches Potenzial aus einer Geschäftsbeziehung erwachsen könnte.

Exaktes Targeting und punktgenaue Ansprache

Um mehr Sichtbarkeit zu erlangen, bieten sowohl XING als auch LinkedIn so genannte Ads an. Also kostenpflichtige Werbung. Damit lassen sich Zielgruppen ganz genau ansprechen. Neben exakt zugeschnittenen Inhalten kommt es dabei vor allem auf die richtige Auswahl an.

Social-Media-Werbung nach dem Gießkannenprinzip ist verbranntes Geld. Stattdessen gilt es, in die Vorarbeit zu investieren. Denn zwei oder drei richtig platzierte Beiträge können dabei deutlich mehr bringen als hunderte Posts an die falschen Ansprechpartner.

In Communities kontinuierlich präsent bleiben

Als wahrer Booster erweisen sich häufig branchen- oder themenspezifischen Communitys. Wer sich hier aktiv beteiligt, eigene Inhalte einbringt und Posts regelmäßig liked oder teilt, der gewinnt an Reichweite. Die Neugründung oder Moderation einer Gruppe können diesen Effekt noch verstärken. Allerdings nur dann, wenn Unternehmen den damit verbundenen Verpflichtungen kontinuierlich nachgehen. Das heißt: Sie müssen insbesondere Zeit – und damit wertvolle Ressourcen – investieren, um ihr Netzwerk auf- und auszubauen. Genau hier liegt für die meisten Firmen auch die größte Hürde: Es fehlt ihnen am dafür erforderlichen Personal. Auch hier können Business-Netzwerke nachweislich Abhilfe schaffen. Immer mehr HR-Verantwortliche setzen beim Recruiting auf Social Media. Mit Erfolg!

XING oder LinkedIn – wer macht das Rennen?

Bleibt die Frage, ob man seine Social-Media-Aktivitäten auf XING oder doch lieber auf LinkedIn konzentrieren sollte? Das hängt maßgeblich von der geschäftlichen Ausrichtung aus. Während XING explizit für den deutschsprachigen Raum und hiesigen Markt konzipiert wurde, hat LinkedIn große internationale Reichweite. Um keine Leads zu verpassen, nutzen aber immer mehr Unternehmen beide Plattformen parallel. LinkedIn hat seine Nutzerzahlen in der DACH-Region in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Grund dafür könnte die weiter zunehmende Globalisierung sein, in der auch immer mehr kleine und mittlere Firmen den Sprung aufs internationale Parkett wagen.

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